Hintergrund

Demenz, für Außenstehende oftmals schwer verständlich, ja befremdend!

Was fühlt ein Mensch, der nicht mehr weiß, wer er ist, wo er sich aufhält und der nicht mehr nach Tages- und Jahreszeit unterscheiden kann? Jemand, der sprachlich nicht mehr das ausdrücken kann, was er sagen möchte?

Wie geht es einem Menschen, der keine Entscheidungen mehr treffen kann, bis hin zu den einfachsten Entscheidungen, ob er aufstehen oder sitzen bleiben will?

Was fühlt ein Mensch, der seine eigene Geschichte verloren hat, der ohne Erinnerung und Gedächtnis nur in der Dauergegenwart lebt, dessen intellektuelle Leistungsfähigkeit auf der Strecke geblieben ist?

Was bewegt einen Menschen, der sich viel bewegen möchten, sich aber oft alleine nicht zurechtfindet, der Hilfe bei der Orientierung von Zeit, Situation, Raum und Person braucht, der seine Umwelt anders wahrnehmen als Du?

Wie überlebt ein Mensch, in der heutigen Welt, einer Welt geprägt von Logik, Rationalität, vernünftiger Sprache als Verständigungsmöglichkeit, einer Welt der Plan- und Berechenbarkeit, der Funktionalität und Zweckmäßigkeit?

. . der Mensch ist einsam in seiner Welt der Demenz.
. . deshalb mitfühlen, mitdenken, mitnehmen und miteinander-das ist unserer Verständnis von einer gelungenen Zusammenarbeit, unter dem Motto:

Mensch sein - Mensch bleiben.

12.12.2017
Autorenlesung
23.01.2018
Angehörigenabend
24.01.2018
Demenzpartner
21.02.2018
Angehörigenabend